Allergien2022-02-18T10:32:23+01:00

Allergietyp

Man unterscheidet zwischen folgenden Allergietypen:

1. Typ I (Soforttyp, Frühtyp)2022-01-27T12:08:01+01:00

Die meisten Menschen, die unter Allergien leiden, werden dem Soforttyp zugeordnet. Bei einem Soforttyp tritt eine allergische Reaktion innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten ein. Typische Beispiele dafür sind der allergische Schnupfen, tränende/juckende Augen (z.B. Heuschnupfen) oder allergisches Asthma (z.B. bei Hausstaubmilben oder Haustieren). Die schlimmste Reaktion ist der anaphylaktische Schock, z.B. nach einem Bienenstich. Dieser kann sogar lebensgefährlich werden.

2. Typ II (zytotoxischer Typ)2022-01-27T12:08:01+01:00

Der zytotoxische Typ ist eher selten und kommt z.B. bei Autoimmunerkrankungen vor.

3. Typ III (Immunkomplextyp)2022-01-27T12:08:01+01:00

Auch diese Form kommt selten vor. Sie tritt beispielsweise bei einer Lungenerkrankung mit grippeähnlichen Symptomen oder einer allergisch bedingten Entzündung der Blutgefäße (allergische Vaskulitis) auf.

4. Typ IV (Spättyp, verzögerter Typ)2022-01-27T12:08:01+01:00

Die allergische Reaktion vom Spättyp ist neben der Sofortreaktion der häufigste Allergietyp. Sie tritt erst nach etwa 12 bis 72 Stunden auf. Eine typische Spätreaktion ist zum Beispiel die Kontaktallergie. In diesem Fall kommt es nach dem Kontakt eines Allergens (z.B. Nickel) zu einer Entzündung der Haut, die als allergisches Kontaktekzem bezeichnet wird.

Symptome

Brennende Augen, rinnende Nase, ein kratziger Hals oder juckender Ausschlag?
Allergien können sich ganz unterschiedlich äußern. Hier findest du einen Überblick über die häufigsten Allergiesymptome.

Arten von Allergien

Diagnose der Typ 1 – Allergie

Krankengeschichte

Die wichtigste diagnostische Methode zur Abklärung von Allergien ist eine eingehende Befragung durch den Arzt zur Krankengeschichte. Dabei ist die Ärztin/der Arzt besonders auf die Mithilfe der Betroffenen angewiesen. Alles, was im Zusammenhang mit dem Auftreten der Beschwerden auffällig ist, kann wichtig sein

Hauttests

Der nächste Schritt in der Allergiediagnostik nach der Krankengeschichte ist häufig ein Hauttest.
Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Gruppen von Hauttests:

  1. Pricktest (=Standardtest):
    Abklärung von Symptomen, die rasch innerhalb von Minuten oder maximal zwei Stunden auftreten (Soforttyp-Allergie, Typ I)
    Beim Pricktest werden kleine Tropfen von Allergenlösungen auf die Haut (am Unterarm oder Rücken) aufgetragen. Anschließend wird mit einer Nadel oberflächlich durch den Tropfen in die Haut gestochen. Nach 15 bis 20 Minuten kann das Ergebnis abgelesen werden.
    Eine „positive“, also allergische Reaktion der Haut zeigt sich innerhalb weniger Minuten in Form einer Rötung und einer Quaddel (juckende, rundliche Hauterhebung) rund um die Einstichstelle. Anhand der Größe dieser Quaddel wird das Ausmaß der Reaktion bestimmt und der Durchmesser (in Millimeter) auf dem Testbogen festgehalten.
  2. Epikutanttest:
    Abklärung von Symptomen die sich frühestens nach vielen Stunden, eher nach ein bis zwei Tagen bemerkbar machen (Kontaktallergien oder Spättyp-Allergie, Typ IV).

Labortests

Ergänzend oder alternativ zum Hauttest kann eine Blutuntersuchung durchgeführt werden. Dabei wird das Blut des Patienten auf für Allergien typische Antikörper untersucht. Eine zusätzliche Untersuchung ist die Bestimmung allergenspezifischer IgE-Antikörper im Blut. Diese Antikörper sind auf spezifische Allergene gerichtet und vor allem für die Auslösung von Soforttyp-Reaktionen verantwortlich.
Bei allergischen Erkrankungen wie allergische Rhinitis (darunter vor allem Heuschnupfen und Hausstaubmilbenallergie), Neurodermitis (atopisches Ekzem) oder Asthma bronchiale, aber auch bei Nahrungsmittelallergien ist die Gesamtmenge des IgE im Blutserum häufig (jedoch nicht immer) erhöht. Bei Neurodermitis ist das Gesamt-IgE häufig stark erhöht.

Provokationstests

Beim Provokationstest wird das verdächtige Allergen (z.B. eine bestimmte Pollenart) direkt auf die Schleimhaut des Patienten aufgebracht. Provokationstestungen dienen häufig zur Bestätigung oder zum Ausschluss einer Allergie-Diagnose, insbesondere wenn Anamnese, Haut- und Labortest nicht übereinstimmen oder nicht eindeutig ausfallen.

Man unterscheidet:

  1. Nasaler Provokationstest (z.B. allergische Rhinitis, Heuschnupfen)
  2. Konjunktivaler Provokationstest (z.B. Bindehautentzündung)
  3. Inhalativer Provokationstest (z.B. allergisches Asthma)
  4. Nahrungsmittelprovokation
  5. Provokationstestung mit Arzneimitteln
  6. Insektenstichprovokation

Behandlung & Vorbeugen

An erster Stelle zur Behandlung einer Allergie steht die Allergenvermeidung. Denn hat man mit dem Allergen keinen Kontakt, treten auch keine Beschwerden auf. Das ist zum Beispiel bei einer Pollenallergie schwer möglich. In diesem Fall bleibt einem oft nichts anderes übrig, als mit Medikamenten die Symptome zu lindern.

Behandlungsmöglichkeiten:
1. Karenz: Meidung des auslösenden Allergens
2. Symptomatische Behandlung: Linderung der Allergiesymptome mit Medikamenten
3. Hyposensibilisierung: Behandlung der Ursache der Allergie

Vorbeugen
Um Pollen erst gar keine Chance zu geben, sich im menschlichen Atemsystem festzusetzen und dort lästige Allergiesymptome auszulösen, bietet der neue Allergyl Nasenspray eine vorbeugende Lösung bei Heuschnupfen und allergischer Rhinitis.
Allergyl versiegelt die Nasenschleimhaut mit einem Schutzfilm, der die in der Luft befindlichen Allergenen einfängt und so den Kontakt mit der Nasenschleimhaut verhindert. Somit wird kein Histamin freigesetzt und es treten keine allergischen Reaktionen auf.

Tipps

Wie bereits erwähnt, steht auch hier an erster Stelle die Allergenvermeidung! Mit dem Allergyl Schutzspray können Sie eine allergene Reaktion verhindern, noch bevor diese entsteht.

Wenn Sie zum Beispiel unter einer Pollenallergie leiden und trotzdem Sport im Freien machen möchten, verwenden Sie Allergyl Schutzspray, kurz bevor Sie das Haus verlassen.

Leiden Sie an einer Tierhaarallergie und können deshalb Ihre Freundin oder ihren Freund mit Katze/Hund nicht mehr besuchen? Einfach kurz vor dem Betreten des Hauses Allergyl Schutzspray anwenden.

Haben Sie eine Hausstauballergie und wollen verreisen? Selbst wenn Sie nicht wissen, wie gut geputzt die gebuchte Unterkunft ist, einfach Allergyl Schutzspray anwenden und den Urlaub geniesen.

Allgemeine Tipps:
• bei Ausflügen etc. die Pollenflugvorhersage beachten
• bei starker Pollenbelastung nur früh morgens lüften
• Urlaub in den Hochgebirgen oder Küstenregionen verbringen
• Wäsche nicht im Freien zum Trocknen aufhängen
• Haare täglich waschen
• Pollenfilter in der Lüftung des Autos verwenden

Go to Top